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Datenspuren 2018

Datenspuren 2018

Am 22.09.18 (ja unsere Blogartikel brauchen immer etwas) stand für uns der Besuch der „Datenspuren 2018“ in Dresden an.

Für Max ist dieses Event schon seit Jahren ein Pflichttermin, für mich jedoch war es das erste Mal, doch wie schon so oft zuvor hatte mich Max mit seiner Begeisterung angesteckt. Das ganze Event wird vom Chaos Computer Club organisiert und deckt viele Themen rund um Datensicherheit ab, das Ganze in einer Reihe von vielen Vorträgen, Workshops und Infoständen. Ganz getreu dem Motto „Morgenstund hat Gold im Mund“, fuhr unser Zug schon um 09.24 ab Pirna, da wir uns die für 10:30 geplante Keynote nicht entgehen lassen wollten, das zeitige Aufstehen hat sich auch gelohnt und wir konnten einer sehr inspirierende Keynote über die Auswirkungen der Technik auf unser Leben miterleben und das Ganze von einem Mitglied des Chaos Computer Clubs, welches schon seit gut 30 Jahren aktiv ist. Natürlich haben wir dabei an unseren Blog gedacht und wollten umgehend die Bühne fotografieren, doch es stellte sich heraus, dass Fotografieren, aus Gründen der Privatspähre nicht gern gesehen wird, daher diesmal auch nur meine Füße als Titelbild ;).

Anschließend haben wir das Gelände erkundet und landeten vor einem Computer (oho, ganz was Seltenes) und spielten eine Runde Minetest. Minetest ist eine kostenlose Version von Minecraft, mit zahlreichen, wirklich spannenden Mods und Erweiterungen, schaut euch das Ganze gerne an (Link zur Website).

Danach ging es auch schon wieder auf zu einem neuen Vortrag, diesmal über die Kontrollinstanzen unserer Nachrichtendienste, gehalten von Sarah Körfer (Link zu ihrem Blog). Sie ging dabei besonders auf den Terroranschlag am Breitscheideplatz ein und lieferte dazu viele sehr interessante Einblicke.

Da sich die Sonne bereits ihrem Zenit näherte, verspürten Max und ich ein leichtes Hungergefühl und ließen uns auf einer wirklich sehr komfortablen Couch im Innenhof des Zentralwerkes nieder und schaufelten was das Zeug hielt (ja ich weiß der Satz hatte poetischer begonnen).

Ausreichend gestärkt besuchten wir dann das Fabmobil, hierbei handelt es sich um ein mobiles FabLab (Fabrikations Labor, oder so), es bat die Möglichkeit Innovative Technologien, wie 3D-Druck, Virtual Reality uvm. auch in ländlichen Regionen und Schulen zugänglich zu machen, ich war total begeistert von der Idee und habe mir fest vorgenommen, das auch in unserer Schule ein paar Lehrern vorzuschlagen (Umsetzung folgt). Am besten ich präsentiere euch wieder einen Link und ihr könnt das vielleicht selbst ein paar Lehrern vorschlagen.

Beide schon sehr erschöpft, begaben wir uns noch zu einem letzten Vortrag, das Thema war die sogenannte „DEMOCRACY“-App und die hatte es wirklich in sich. Im Prinzip kann man mit dieser App alle Entscheidungen, Diskussion etc. des Bundestages auf sehr transparente Art mitverfolgen und zu entsprechenden Beschlüssen selbst seine Stimme abgeben, dieses Stimmverhalten konnte man dann mit der tatsächlichen Abstimmung, einzelnen Fraktionen und Abgeordneten vergleichen. Und als ob das noch nicht genug wäre, wandelt der Verein hinter dem Ganzen auch sämtliche Daten des Bundestages in maschinenlesbare Form um, denn dies war bis jetzt noch nicht vorhanden. Natürlich lag das Hauptaugenmerk dieses Vortrages auf der technischen Umsetzung, welche nicht weniger interessant war. Ich persönlich finde, dass diese Aktion sehr viel Potenzial hat und lasse euch wieder den Link da.

Für uns stand dann bereits die Heimfahrt an, was mich aber nicht davon abhielt die Veranstaltung im Livestream weiter zu verfolgen, wobei ich noch in den Genuss sehr interessanter Lightning-Talks (du redest 5min über ein Thema deiner Wahl und wenn die Zeit um ist, dann dreht man das Mikro ab) kam.

Alles in allem waren die Datenspuren 2018 eine unfassbar gelungene Veranstaltung und ich kann nur sagen:
„Danke an den CCC und alle die dabei waren, nächstes Jahr unbedingt wieder!“

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IFA 2018

IFA 2018

Natürlich haben wir es uns auch dieses Jahr nicht nehmen lassen, die Internationale Funkausstellung in Berlin zu besuchen, um uns mit den neuesten Techniktrends vertraut zu machen.

Der Wecker klingelte für mich und meine langjährige Reisebegleitung Carl am Morgen des 01. September schon um 5 Uhr morgens.

Wie jedes Jahr fuhren wir mit einem Bus eines großen deutschen Fernbusanbieters zum Berliner ZOB, von wo aus man zu Fuß in unter fünf Minuten das Berliner Messegelände erreichen kann.

Da unser Bus durch einen Stau auf der Hinfahrt eine Stunde Verspätung hatte, waren die Schlangen an den Kassen und am Einlass nicht mehr allzu lang.

In den Messehallen angekommen, starteten wir durch den Bereich „My Media“, wo neue Kamera-, Computer- und Speichertechnologien, aber auch Spiele und Virtual-Reality-Anwendungen präsentiert wurden.

Weiter ging es zum wichtigsten Teil: „Home & Entertainment Electronics“. Hier waren alle namhaften Hersteller vertreten, die ihre jeweils neuesten Produkte und Anwendungen zur Schau stellten.

Sehr beeindruckend war der OLED-Canyon von LG. Als ich durch diesen hindurchtrat, konnte ich kaum glauben, was ich sah: hunderte gebogene und geschwungene OLED-Panels addierten sich zusammen zu einer riesigen Farbfläche gefüllt mit Landschaftsbildern.

Weitere Highlights waren 8K-Fernseher – auch, wenn sie im Moment ohne bereitgestellte Inhalte der Fernsehanstalten ziemlich nutzlos sind – von Sony, LG und Samsung. Die Dynamik der Bildinhalte und die Kontrastschärfe waren echt beeindruckend.

Im Messebereich der Telekom war eines der Hauptthemen der neue  Übertragungsstandard 5G. Wer keine Höhenangst hatte, konnte auf einer Hubbühne mit Virtual-Reality-Brillen einen über 5G ausgestrahlten Livestream aus einem Heißluftballon, der über dem Potsdamer Platz in Berlin schwebte, verfolgen.

Im Bereich „Audio Entertainment“ auf dem Messestand von Teufel Audio trafen wir überraschenderweise den Moderator des Technik-Magazins Turn On, Jens Herforth, mit dem wir uns auch kurz unterhalten konnten.

Bei den Smartphones interessierten mich am meisten die beiden neuen Geräte Sony Xperia XZ3 und Samsung Galaxy Note 9. Das XZ3 hat ein neues Frontdesign und ein leicht vergrößertes Display bekommen und sieht meines Erachtens recht schick aus. Neu ist auch ein verbesserter Vibrationsmotor, der bei der Wiedergabe von Musik eine kleine Extraportion Bass hinzufügt, was ungelogen richtig gut klang. Als mein ehemaliger Lieblingshersteller von Smartphones muss ich Sony jedoch übel nehmen, dass kein Kopfhöreranschluss mehr verbaut wird, der bei mir unabdingbar ist.

Einen echten Emotionswechsel durften wir dank Google erfahren: An vielen Messeständen konnte man sich kleine Google Assistant-Anstecker mitnehmen und es hieß, wer mindestens fünf verschiedene Anstecker sammelt, kann sich beim Google-Stand für ein Gewinnspiel mit unter anderem smarten Lautsprechern von Google als Hauptpreis registrieren. Also machten wir uns eifrig auf und sammelten den ganzen Tag über ganze 12 (!) Anstecker in der Hoffnung, unsere Gewinnchancen zu erhöhen. Gegen 17 Uhr wollten wir dann am Gewinnspiel teilnehmen, doch leider war die Schlange aufgrund „unerwartet großen Andrangs“ bereits abgeriegelt, sodass unsere Sammlerei völlig umsonst war. Nunja, wenigstens dürfen wir nun ein Google Assistant-Schlüsselband und die 12 Anstecker unser Eigen nennen :yeah: .

Die letzte Stunde vor Messeschluss haben wir noch die Messehalle von der ARD besucht, wo Tagesschausprecher Thorsten Schröder ein Interview gegeben hat und wir die neueste Betaversion der ARD-Mediathek testen konnten. Am Messestand von n-tv konnten wir zuschauen, wie eine Live-Nachrichtensendung produziert wurde und bekamen die Chance, uns in einen nagelneuen Ford Mustang zu setzen.

Am Abend durfte natürlich der Berliner Döner traditionsgemäß nicht fehlen und dann fuhr unser Doppeldecker-Flixbus mit uns (oben vorn) an Bord schon wieder in Richtung Dresden.

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SAP-Openhouse #5

SAP-Openhouse #5

Am 28.08.18 machten wir uns auf den Weg in das Gebäude der SAP-Dresden, wir wollten etwas über das UN-Goal 9: „Infrastructure“ lernen. 

Nach einer ersten Cola, etwas Smalltalk und der Nachhaltigkeitsbilanz der SAP SE begann der erste Vortrag von Dr. Wolfgang Reimer vom Geokompetenzzentrum Freiberg e.V. „Mit dem Rohstoff beginnt die Zukunft“, hier bekam man einen Einblick dafür, wieviele Rohstoffe das Vorhaben Energiewende verschlingen wird.

Anschließend informierte uns Susanne Koschker von der egNEOS über das Ziel „100% erneuerbare Energie in Dresden“, uns wurde der Blick dafür geöffnet, wie man mit unbebauten Dächern und Photovoltaikanlagen, relativ einfach einen erheblichen Teil zur Energiewende beitragen kann.

Wie es aktuell in Dresden um die Themen „Industry, Innovation und Infrastructure“ steht, dass erzählte uns Dr. Franke, der Amtsleiter der Wirtschaftsförderung Dresden. Ohne zu lügen, kann man sagen, dass Dresden eine Stadt ist, welche alle diese Themen massiv fördert und in dieser Hinsicht viel zu bieten hat.

Da Max bereits einen kleinen Hype produziert hat, was den letzten Referenten angeht, konnte ich kaum erwarten, was sich hinter der Firma von Tobias Wagner mit dem tollen Namen „ChargeX“ verbirgt. Auch hier wurden meine Erwartungen nicht enttäuscht und so lernte ich, dass es ein wirkliches Problem gibt, wenn es um das Thema Ladestationen für eAutos geht und „ChargeX“ konnte ein smartes Ladesystem entwickeln, welches eine Vielzahl dieser Sorgen aus dem Weg räumt und eine Menge Kosten einspart. Lobend zu erwähnen ist auf jeden Fall die humorvolle Art, durch die dieser Vortrag so kurzweilig und anschaulich wurde.

Zum Abschluss konnten wir das Buffet genießen und ich konnte hautnah den Unterschied zwischen einem Hackfleischbällchen und einer Falafel erleben, nebenbei gab es noch Gespräche mit Referenten und Gästen, wobei es möglich war, alle Vorträge nochmal individuell zu besprechen und weitere Informationen zu bekommen.

Fazit also: Die SAP-Openhouse ist eine Veranstaltung, die wir einstimmig wärmstens empfehlen können, genauso wie die wunderbare Plattform Meetup, über die diese und unzählige weitere Veranstaltungen angeboten werden. Das Thema Energiewende hat zahlreiche Facetten und jeder tut gut daran sich damit auseinander zu setzten und seinen Teil dazu beizutragen.

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Website für den Schülerrat

Am Tag des Schulfestes unserer Schule fanden dieses Jahr erstmals Vormittags Workshops und Vorträge statt, die die Schüler besuchen konnten / mussten / wollten.

Da der Schülerrat als Organisator dieses Tages ein Vorreiter in Sachen Digitalisierung sein wollte, sollten die Anmeldungen der Schüler für die Veranstaltungen online erfolgen.

Und so wurden wir gefragt, ob wir das technisch hinbekommen würden und, wie könnte es anders sein, war es uns eine große Ehre, dieses Projekt zu erstellen und zu verwalten.

Die Schüler haben sich also über ein Formular für die Vorträge angemeldet, welches die eingegebenen Daten an eine Datenbank ausgegeben hat.

Nachdem der Anmeldeschluss vorüber war, mussten wir nur noch die in der Datenbank gespeicherten Daten optisch etwas aufbereiten und damit die Raumlisten erstellen, die im Foyer der Schule aushingen.

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Umzug auf den neuen Server

Aufgrund der immer größer werdenden Anzahl von zu verwaltenden Projekten haben wir uns dazu entschlossen, einen vServer für alle Projekte und Dienste zu verwenden (Davor hatten wir nur ein Webspace gemietet, was unseren Ansprüchen nicht mehr genügte). Da in den Sommerferien viel Freizeit vorhanden war, haben wir den Server am Sonntag, den 29. Juli 2018 in Betrieb genommen und eingerichtet.

Ohne größere Schwierigkeiten war unsere Website dann gegen Abend wieder im vollen Umfang erreichbar und das E-Mail-System verrichtet seinen Dienst auch zuverlässig.